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Europa ist der Gedanke, der die Arbeit dieses im Jahr 2005 gegründeten Kammerorchesters Camerata Europaea begleitet. Europa als Mythos, als Kontinent und als riesiges Gefäß musikalischer Errungenschaften aus über 45 Ländern liefert den Stoff für die Gestaltung der Konzertprogramme des Ensembles. Es entstehen musikalische Angebote wie „Bilder aus fünf EU-Ländern“, das als musikalische Hommage an neue EU-Mitgliedsländer konzipiert wurde oder wie „Rhythm & Strings“, das rhythmisch betonte Werke der Gegenwart aus drei europäischen Ländern präsentiert.

Die Konzerte der Camerata Europaea leben vom Reiz der Gegensätze zwischen Werken aus verschiedenen europäischen Ländern, lassen uns mit hierzulande weniger bekannten, großartigen Komponisten des 19. und 20. Jahrhundert bekannt werden und sensibilisieren das Ohr für den spezifischen Umgang der Komponisten mit dem tradierten musikalischen Material aus ihren Heimatländern.
Die Camerata Europaea setzt sich aus Musikerinnen und Musiker der besten Berliner Kulturorchester zusammen und arbeitet unter der engagierten künstlerischen Leitung von Maria Makraki. Ihr Anspruch, Programme zu erarbeiten, die die Vielfalt Europas präsentieren, führt die CE in die Nähe von Veranstaltungen mit internationalem Publikum. Zeitlich begrenzte Darbietungen erlesener europäischer Kunstmusik in kleineren kammermusikalischen oder größeren Orchesterbesetzungen machen jedes Rahmenprogramm zu Kongressen, Symposien oder Empfängen zu einem Kulturgenuss. Darüber hinaus führt das Ensemble eigene Konzertveranstaltungen oder Auftragskonzerte durch.
© Konzertdirektion Berlin, Meike Mieke 2008, 2009
Streichorchester –
(4 I. Vl, 3. II. Vl, 3 Va., 2 Cl., 2 Kb.)
Internetseite: Camerata Europaea
