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 Orchester

Von dem griechischen Wort ορχηστρα = orchestra, das Tanzplatz bedeutet, stammt die Bezeichnung Orchester ab. In antiker Zeit bildete die orchestra den halbrunden Platz vor der Bühne eines griechischen Theaters, auf dem der Chor tanzte. Ein Orchester heute ist das Phänomen eines Klangkörpers, der sich aus mindestens 16 bis hin zu 125 brillanten und individuellen Musikerpersönlichkeiten konstituiert, die im perfekt aufeinander abgestimmten Zusammenspiel fast übernatürliche Klangerlebnisse bescheren.

Mit dem Voranschreiten des Instrumentenbaus ab dem 15. Jahrhundert, mit dem Entstehen neuer Klangfarben, Kombinationsmöglichkeiten und Effekte im Zusammenspiel der Instrumentalisten entwickelt sich das Orchester zum Vorzeigeobjekt Kunst interessierter Monarchen. Bis das Bürgertum im 19. Jahrhundert dem Orchester seinen eigenen Raum zugesteht, den Konzertsaal mit dem darin ehrfurchtsvoll lauschenden Publikum.

Unsere Orchesterprojekte siedeln sich im Raum zwischen Konzertsaal und luxuriöser Repräsentation an. In einer maximalen Besetzung mit etwa 22 Musikern bleiben sie bewegliche Verbünde, die in größeren Sälen eindrucksvolle musikalische Erlebnisse bescheren. Konzertante Musik, die sich leicht aufführen lässt.

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© Konzertdirektion Berlin, Meike Mieke 2008, 2009

 

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Camerata Europaea, Foto engelWERK